7.12. – Weimar – IN GUTER NACHBARSCHAFT #19

Im Dezember kehren wir mit unserer Lesereihe endlich zurück nach Weimar. Nicht aber um den Jahresabschluss zu begehen, sondern den Auftakt dessen zu feiern, was unser Publikum 2019 erwarten kann: Autor*innen die sich mit unserer Gegenwart auseinandersetzten. Dazu haben wir Michael Bittner eingeladen, um aus seinen aktuellen Kolumnen und Satiren Der Bürger macht sich Sorgen zu lesen und natürlich mit uns darüber zu reden.

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am 7.12.2018 – um 20 Uhr

im Salon Konetzny (Humboldtstr. 18, Weimar)

diesmal ist der Eintritt frei

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„In seinem neuen Buch stürzt sich Michael Bittner mitten hinein in unsere turbulenten Zeiten. Das Abendland steht vor dem Untergang – doch wütende Bürger drohen, die Apokalypse im letzten Augenblick noch abzuwenden. In der weltumspannenden Krise, die nicht enden will, sucht derweil jeder woanders nach Rettung – bei Liebesratgebern, im Schädel von Karl Marx oder am Tresen bei bewusstem Biergenuss. Michael Bittner blickt in seinen neuen Kolumnen und Satiren auf die Verwirrungen dieser Tage mit Leidenschaft, Heiterkeit und Skepsis zugleich. Auch das eigene Leben spart er nicht aus, denn er weiß: Kritik ohne Selbstkritik ist feige.“ (aus der Verlagsankündigung der edition AZUR)

Michael Bittner wurde 1980 als Sohn der Arbeiterklasse in Görlitz geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Diehsa (Oberlausitz). Er studierte Germanistik und Philosophie an der TU Dresden und lebt heute als Literaturwissenschaftler und Autor in Berlin. https://michaelbittner.info/

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Die unabhängige Lesereihe „In guter Nachbarschaft“ gehört zum festen Bestandteil der Thüringer Literaturszene. Sie vereint seit 2014 neue Lyrik und Prosa mit aktueller Musik. Über zahlreiche selbst organisierte Veranstaltungen hinaus wird die Lesereihe von Kulturveranstaltern im gesamten Freistaat als zuverlässiger Partner für anspruchsvolle und unterhaltsame Literatur geschätzt.

Die Lesereihe „In guter Nachbarschaft“ ist ein Projekt der Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. und wird unterstützt durch die Thüringer Staatskanzlei.

Außerdem sind wir Teil der Initiative Unabhängige Lesereihen.

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23.11. – Erfurt – Lesung mit Gorch Maltzen und Beate Weston-Weidemann

Im Rahmen der Erfurter Herbstlese stellt die Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. die aktuellen Bände der Edition Muschelkalk vor. Beate Weston-Weidemann liest anlässlich dessen aus ihrem Gedichtband Partitur der leisen Geräusche. Außerdem liest unser neues Teammitglied Gorch Maltzen aus seinem Erzählband Sträuben, der mehr als eine Empfehlung wert ist!

am 23.11.2018 – um 19 Uhr

im Kulturhaus Dacheröden (Anger 37, 99084 Erfurt)

Eintritt: 10,-€/ermäßigt 8-€

Weitere Informationen gibt es hier.

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Gorch Maltzen (Foto: Nija-Maria Linke)

Textwerkstatt für Nachwuchsautor*innen

Poesie & Praxis – die Thüringer Textwerkstatt

Was unterscheidet Erzählen und Beschreiben? Wie wechselt man die Perspektive? Wann ist ein Text fertig, wann ist er gelungen und wie kann man das erkennen?

Diese und viele weitere Fragen stellen sich einem Autor, manche können nur intuitiv beantwortet werden, andere hingegen sind schlicht eine Sache des handwerklichen Rüstzeugs. Denn hat man einen Text geschrieben, steht die eigentliche Arbeit noch bevor.

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Die Thüringer Textwerkstatt „POESIE & PRAXIS“ bietet jungen, angehenden Autoren und Autorinnen die Gelegenheit, ihre Texte (z. B. Lyrik, Erzählungen, Romanauszüge) mit etablierten Autoren, Wissenschaftlern und „Gleichgesinnten“ zu diskutieren und zu bearbeiten. Neben der Vermittlung des Handwerks und literarischer Strategien steht vor allem der intensive Austausch über die eigenen Texte und über die Texte anderer im Mittelpunkt der Werkstatt.

Geleitet wird die Werkstatt wird von Nancy Hünger (Lyrik / Prosa) und Peter Neumann (Lyrik). Darüber hinaus werden renommierte Autorinnen und Autoren die Werkstatt begleiten.

Die Textwerkstatt findet einmal im Monat in Schillers Gartenhaus (Universität Jena) statt. Teilnehmen kann, wer seinen Wohnsitz in Thüringen hat und im Alter von 16 bis 25 Jahren ist. Textproben sind keine Bedingung für die Teilnahme – allerdings würden wir uns darüber freuen. Bereits vorhandene Schreiberfahrungen sind wünschenswert.

Anmeldungen (mit Name, Adresse, Alter, E-Mail, Telefonnummer) bitte per E-Mail/facebook/Post an:

ranis [at] lesezeichen-ev.de
facebook.com/poesiepraxis
Lese-Zeichen, Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena

Die Textwerkstatt ist nicht öffentlich und auf max. 10 Teilnehmer begrenzt.

Die Thüringer Textwerkstatt „POESIE & PRAXIS“ ist ein gemeinsames Projekt von Lese-Zeichen e.V. und Schillers Gartenhaus (Friedrich-Schiller-Universität Jena) mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.

Peter Neumann zurück bei Blaubart & Ginster – und Lesung in Jena am 16.11.

Peter Neumann war kürzlich zum zweiten Mal Gast in der Radiosendung Blaubart & Ginster. Mit den Moderatoren Ralf Schönfelder und Mario Osterland sprach er über seinen aktuellen Gedichtband areale & tage, seine Prosatechnik des „deep mapping“ und natürlich über sein Erfolgssachbuch Jena 1800 – Die Republik der freien Geister. Die Sendung inkl. zweier Kurzlesungen kann man auf YouTube nachhören und -sehen.

Außerdem liest Peter Neumann am 16.11. in der Villa Rosenthal in Jena aus seinem aktuellen Buch. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Robert Wenzl beim 26. open mike

Wir freuen uns sehr darüber, dass unser Nachbar Robert Wenzl zum diesjährigen open mike eingeladen wurde. Auf dem Wettbewerbsblog gibt er Auskunft über sich und sein Schreiben – und erinnert sich auch an uns zurück.

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Robert Wenzl (Foto: Julia Hauck)

Wer liest Deine Texte zuerst?
Ein paar enge Freunde lesen meine Texte meist zuerst. Man muss sich ja ein wenig kennen, um ernsthafte Kritik üben zu können. Manchmal stelle ich meine Texte auch anderen jungen Autoren vor, die ich aus meiner Jenaer Zeit kenne und die sich um die Lesereihe In guter Nachbarschaft um Mario Osterland und Peter Neumann zusammengefunden haben.

Nach einem aktuellen Literaturtipp gefragt antwortet Robert:

Gorch Maltzens »Sträuben«. Nicht nur ist dieses Buch verdammt schlau, sondern auch verdammt gut und unterhaltsam erzählt. Die Dialoge und Erzählungen darin haben in mir einen starken Eindruck einer absurden bis komischen Verlorenheit hinterlassen. Wer also gern über den postmodernen Abgrund schaut, darf sich eingeladen fühlen, dieses Buch zu kaufen.

Da schließen wir uns natürlich an, drücken Robert die Daumen und senden liebe Grüße nach Berlin!

Der open mike ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb für junge deutschsprachige Lyrik und Prosa. Er findet in diesem Jahr vom 16. bis 18. November im „Heimathafen Neukölln“ statt. Alle Infos dazu gibt es hier.

Das ganze Interview mit Robert Wenzl kann man hier nachlesen.