In der Erfurter Lokalausgabe der Thüringer Allgemeinen wird heute über unsere bevorstehende Veranstaltung watch us grow. berichtet.

In der Erfurter Lokalausgabe der Thüringer Allgemeinen wird heute über unsere bevorstehende Veranstaltung watch us grow. berichtet.

Watch us grow. Literatur + Musik + freie Szene.
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Samstag, 18. Februar 2017
Frau Korte (Nordbahnhof, Magdeburger Allee 179, 99086 Erfurt)
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 3,- €
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Als gemeinsamer Auftakt für ein neues Jahr der Zusammenarbeit und Freundschaft treten WIR – In guter Nachbarschaft, Literaturfestival Erfurt, hEFt, HANT – Magazin für Fotografie – offen in Dialog miteinander und lassen, in gewohnter Manier, Literatur für uns sprechen, der Syntax ihr Spiel und dem Abend seinen Lauf.
Vier unabhängige Thüringer Initiativen für Literatur, Photographie, Kunst und Alltag treten geschlossen und vor allem entschieden auf und trotzen bei Frau Korte im Nordbahnhof dem Wetter. Was das heißt? Ganz einfach: Vier Schriftsteller*innen treffen aufeinander, geben & nehmen sich das Wort und machen dadurch vor allem deutlich, dass Literatur und Erfurt sich keineswegs ausschließen.
Mit dabei sind: Kinga Tóth, Franziska Wilhelm, Franziska Ostermann und Michael Donth liest Arno Schmidt!
AUSSERDEM AUS SALZBURG ZU GAST: mosaik – Zeitschrift für Literatur und Kultur mit der Autorin Alke Stachler.
Danach: DJ Holm Jørgensen
Das Nachbarschaftsjahr 2017 startet mit einer Lesung des Berliner Autors Tim Holland. Im Rahmen der Ausstellung ALLE ACHTUNG! – Zur Ökonomie der Aufmerksamkeit liest er aus seinem Debut vom wuchern, einer zweitseitigen Faltkarte, die den Rahmen und die Formen herkömmlicher Gedichtbände sprengt und neu definiert.
Donnerstag, 19. Januar 2017 – 20 Uhr
ACC Galerie Weimar (Burgplatz 1 + 2, 99423 Weimar)
Eintritt: 2,- €/ erm. 1,- €

„Es geht um Fukushima, Berichterstattung und (mediale) Katastrophen, um Liebe, da geht es dann auch um asymptotische Annäherung, wo man crashen wollen würde, es geht um Territorialverhalten und um Imitation, um Bespitzelung, Singen, es geht um den Wald, um Wiese, das Meer, nicht um den Strand, aber das Ufer und das Wasser“, schreibt der Berliner Lyriker Tim Holland über seinen 2016 erschienenen Debütband vom wuchern.
Musikalisch begleitet und erweitert wird der Abend vom vielfach ausgezeichneten Klarinettisten Moritz Schneidewendt, der bereits in verschiedenen namhaften Orchestern spielte; zuletzt als Soloklarinettist der Musikalischen Komödie/Oper Leipzig.

Ihn treibt vor allem seine Leidenschaft zur Kammermusik an. Insbesondere die Interpretation zeitgenössischer Werke und das Ausloten neuer Möglichkeiten auf seinem Instrument liegen Moritz Schneidewendt am Herzen. Er arbeitet eng mit jungen Komponisten und Komponistinnen zusammen und ist Teil vielfältiger Kammermusikprojekte, u.a. Via nova Ensemble Weimar, Duo Akoka, Sommerliche Musiktage Hitzacker.
Moderation: Peter Neumann.
Die Lesung ist einer Veranstaltung der ACC Galerie Weimar in Kooperation mit der unabhängigen Lesereihe In guter Nachbarschaft.
Am 16. Dezember 2016 fand im Jenaer Atelier Merle Stankowski die kleine In guter Nachbarschaft – XMAS Edition statt. Dabei hielt Ralf Schönfelder eine kleine einführende Laudatio auf die Lesereihe und gleichzeitig einen Abgesang auf das Jahr 2016. Peter Neumann und Mario Osterland ließen danach das Nachbarschaftsjahr in einer Art best of-Lesung Revue passieren. Dabei wurden Texte aller 2016 eingeladenen Autor*innen, Domink Dombrowski, Anja Kampmann, Christoph Wenzel, Björn Kuhligk und Crauss, gelesen. Kinga Tóth wurde nicht vergessen, sondern per Videostream live aus Lübeck zugeschaltet! Sie las aus ihrem aktuellen Buch Wir bauen eine Stadt.
Im zweiten Teil des Abends haben Neumann und Osterland eigene Texte gelesen, die teilweise mit Grafiken des Geraer Künstlers Alexander Neugebauer illustriert wurden.
Für den passenden musikalischen Rahmen des intimen Abends sorgten Robert Wenzl und seine Band, mit Songs in bester Singer/Songwriter-Manier.
Zum Ende des Jahres sagen wir DANKE! an alle, die die Nachbarschaft 2016 zu dem gemacht haben, was sie war – ein voller Erfolg! Danke an alle Autor*innen und Lesenden am offenen Mikrofon, an die Galerie Iconotop in Weimar, Franz Mehlhose in Erfurt, Merle Stansowki in Jena, an die Literarische Gesellschaft Thüringen e.V., die Thüringer Staatskanzlei, den LeseZeichen e.V. und alle Sponsoren und Förderer.
Tausend Dank natürlich und vor allem an unser wunderbares Publikum! Wir sehen uns 2017 wieder. Euch und Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest, guten Rutsch und alles Gute für’s neue Jahr.
Vom 7.12. bis 10.12. findet in Salzburg die 3. Babelsprech-Konferenz statt. Begleitet werden die internen Konferenzsitzungen von einem Rahmenprogramm aus Lesungen und Musik, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.
Alle Infos zur Konferenz und den Lesungen sind hier zu finden.
In der Vergangenheit haben wir mehrfach mit dem Projekt Babelsprech, das die Lyrikszene aller deutschsprachigen Länder und Regionen verbindet, kooperiert und gemeinsame Lesungen in Jena und Weimar organisiert. In Salzburg ist Nachbarschafts-Mitorganisator Mario Osterland dabei, der als Blogger von der Konferenz berichtet. Außerdem kann man die Sitzungen per Livestream im Internet verfolgen.
Die 3. Babelsprech-Konferenz ist eine Kooperation von
Babelsprech | Bureau du Grand Mot | mosaik – Zeitschrift für Literatur und Kultur
Liebe Nachbarschaftsfreunde,
am 5.11. haben wir unser Etappenziel erreicht und In guter Nachbarschaft auch nach Erfurt gebracht. Damit ist die Lesereihe nach Jena und Weimar auch in der Landeshauptstadt angekommen. Und wir denken, dass wir tatsächlich vom „Ankommen“ sprechen können. Obwohl wir zum ersten Mal in Erfurt waren, war das Kulturcafé Franz Mehlhose voll. Zusätzliche Stühle mussten getragen werden.
Zu Gast bei der nunmehr elften Ausgabe war der Siegener Autor Crauss, der einen geschlossenen Lesevortrag aus Einzeltexten zusammenstellte. Lyrik und Prosa flossen dabei ebenso ineinander, wie eigene Texte und Übersetzungen und Bearbeitungen von Songtexten der Eurythmics oder Laurie Anderson. Inhaltlich drehte sich dabei alles um die Liebe, das Verlangen, um Sehnsüchte und Orientierungslosigkeit auf dem Weg von der Pubertät zum Erwachsensein. Crauss beendete seine Lesung stehend mit einem leidenschaftlichen Vortrag seines Gedichtes Ich will mehr!, der das Publikum beeindruckte und begeisterte.
(Videolesung von Crauss inkl. Ich will mehr!)
Im zweiten Teil gab es wie immer neue Thüringer Autor*innen zu entdecken, aber auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Los ging es allerdings mit dem Geraer Matthias Lachmann mit Gedichten u.a. über Freundschaft, Vertrauen und das Verliebtsein. Es folgte Gorch Maltzen aus Weimar (hier vorgestellt), der eine Geschichte über die Gefühlswelt des pubertierenden Simon, dessen geschiedenen Eltern, der Beziehung zu seinem besten Freund und dem Suizid durch das Herabstürzen in Vulkane vorlas. Als dritter im Bunde las Christoph Grosse aus Erfurt die Kurzgeschichte Hunger, welche durch ein Bild von Käthe Kollwitz inspiriert über den Tod und das Sterben einer Familie handelt. Antje Lampe, ebenfalls aus Erfurt, las anschließend die beiden Kurzprosatexte Marie. (Lina lügt.) und Igel Ida, die vom Lügen und der Langeweile sprachen, aber auch vom eigenen Verschwinden. Den Abschluss der Lesenden machte schließlich Patrick Siebert, der in seinen Gedichten humorvoll Ausflüge in die Provinz reflektierte, aber sich auch eindrucksvoll mit der Engstirnigkeit so mancher Stammtischler auseinandersetzte.
Und was wäre eine Nachbarschaft ohne Musik? Wir haben uns riesig gefreut littlemanlost aus Erfurt bei uns zu haben, der mit seinem sehr persönlichen Americana-Folk das Publikum förmlich in seinen Bann zog. (Eine Phrase, ja – aber sie ist sehr passend.) Mit Banjo, Percussion und Loops kreirte er einen eigenen Sound, der im Ohr, im Kopf, im Herz bleibt. Sein zurückhaltender, intim-familiärer Auftritt erinnerte nicht wenige Beuscher an einen jungen Musiker, der Anfang der 1960er im New Yoker Gaslight Café auftauchte. „Schade, dass er nicht öfter spielt“, hörten wir einige sagen. „Ja, aber immerhin hat er den Nobelpreis bekommen.“ 😉
Bleibt uns nur „Danke!“ zu sagen bei allen Besuchern, den Künstlern und dem Team von Franz Mehlhose („It’s a match!“). Es war ein phänomenaler Einstand in Erfurt. 2017 geht unsere Lesereihe weiter. Wir haben eine Menge vor. Ihr dürft gespannt sein.
Eine Nachbarschaft ohne gute Musik ist für uns nicht vorstellbar. Darum freuen wir uns sehr für unsere erste Veranstaltung in Erfurt einen großartigen Musiker aus der Landeshauptstadt zu Gast zu haben: littlemanlost!

„Eine Stimme, eine Gitarre, eine Beatbox, ein Omnichord, Loops und andere Dinge. Inspiriert von Eis & Kummer, Feuer & Sehnsucht, vom Meer und der Sinnlosigkeit. Musikalisch beeinflusst von afroamerikanischen Gefängnisliedern bis hin zu modernem Elektro. Aufgenommen in einem Schlafzimmer mit Hilfe kleiner Maschinen.“
littlemanlost vereint klassischen Americana-Folk mit elektronischen Experimenten und kreiert so eine „Folktronica“ für die Weite der Straßen und Felder, für die Intimität von kleinen Clubs und Wohnzimmern. Genau richtig also für das Kulturcafé Franz Mehlhose.
IN GUTER NACHBARSCHAFT #11
5.11.2016 – 20 Uhr
Franz Mehlhose (Löberstraße 12) in Erfurt
mit Crauss
und Gästen am offenen Mikrofon
Eintritt: nur 3,- € (Abendkasse)
Peter Neumann und Mario Osterland waren am 27.10. zu Gast im „Stadtgespräch“ beim Erfurter Radio F.R.E.I., um mit Moderator Richard Schaefer über die Lesereihe „In guter Nachbarschaft“ und die kommende Veranstaltung mit dem Siegener Autor Crauss zu reden.
Nachhören kann man die Sendung hier.

IN GUTER NACHBARSCHAFT #11
5.11.2016 – 20 Uhr
Franz Mehlhose (Löberstraße 12) in Erfurt
mit Crauss
und Gästen am offenen Mikrofon
Eintritt: nur 3,- € (Abendkasse)
Unter dem Motto „Lyrik und Jazz“ findet am 4. November 2016 bereits die XV. Weimarer Lyriknacht in der Stadtbibliothek Weimar statt. Eine echte Institution in der Literaturlandschaft des Freistaates. Die Gäste des Lesekonzertes sind diesmal: Dominik Dombrowski, Martina Hefter, Anja Kampmann und Michael Krüger sowie dem Stefan Nagler Trio mit Michél Felgner als Gast.
Die Weimarer Lyriknacht ist eine gemeinsame Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V., des Lese-Zeichen e.V., der Stadt Weimar und der Jazzmeile Thüringen e.V. mit der freundlichen Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei und der Sparkassen-Stiftung Weimar-Weimarer Land.
Weitere Infomationen zur Veranstaltung und den teilnehmenden Künstlern hier.
Lyrik und Jazz – XV. Weimarer Lyriknacht
4.11.2016 – 20 Uhr
Stadtbibliothek Weimar (Steubenstr. 1)
Eintritt: 10,-€ / ermäßigt 6,-€
Am 5.11. wird die Lesereihe IN GUTER NACHBARSCHAFT zum ersten Mal in Erfurt zu Gast sein. Wir freuen uns sehr mit dem Franz Mehlhose eine erstklassige und sehr interessante Location in der Landeshauptstadt gefunden zu haben. Doch wer oder was ist eigentlich diese/r Franz Mehlhose?
Dieser kleine Film aus dem Jahr 2012 gibt einen kleinen Einblick in die Geschichte von „Franz Mehlhose’s Restaurant und Gartenlokal“ das 1911 zum ersten Mal eröffnete und stellt die heutigen Betreiber Ralf und Philip Neues vor. Inzwischen haben die beiden Franz Mehlhose mit einem vielseitigen Programm zu einer kulturellen Institution in Erfurt gemacht.
IN GUTER NACHBARSCHAFT #11
5.11.2016 – 20 Uhr
Franz Mehlhose (Löberstraße 12) in Erfurt
mit Crauss
und Gästen am offenen Mikrofon
Eintritt: nur 3,- € (Abendkasse)